Meeresrauschen. | #thoughts

Freitag, 30. August 2019

Eine leichte Brise weht über mein Gesicht. Das Rauschen des Meeres in der Dunkelheit. Der Sternenhimmel über mir. Eingekuschelt in Pulli und Decke liege ich neben meiner besten Freundin am Strand. Wow, wieder einmal stelle ich fest wie einfach es ist. Wie einfach es ist mich glücklich zu machen: Menschen, die mir etwas bedeuten, Meeresrauschen und Freiheit.

Das Leben ist manchmal so schnell, manchmal gefüllt von so banalen Dingen. Dinge, die einem als unendlich wichtig angepriesen werden: Likes, Followerzahlen, Geld, das teure Auto, ein großes Haus und so weiter. Man sollte Standards erfüllen um dazuzugehören. 

Heute fühle ich erneut wie unwichtig diese Dinge sind. Es ist so viel wert, Menschen in seinem Leben zu haben, mit denen man durch alles gehen kann. Menschen, die einen verstehen und lieben. Egal was kommt. Vanessa und ich sind nun seit gut 15 Jahren (oder mehr – wir waren uns da heute nicht so sicher) richtig befreundet. Wir waren ohne es zu wissen sogar im gleichen Kindergarten. Eine Freundschaft, die so lange erhalten bleibt, ist etwas besonderes. Wir können streiten und haben uns wenige Stunden später lieb, wir sagen wenn etwas nicht passt, wir können miteinander lachen und auch einfach zusammen schweigen. Das ist unendlich wertvoll. 

Ich merke heute erneut wie dankbar ich bin. Dankbar für alles was mich geformt hat. Dankbar gemeinsam und auch alleine sein zu können. Den Moment genießen zu können. Ich habe gelernt loszulassen. Ich habe gelernt mich selbst genauso zu lieben wie andere. Nun weiß ich wie viel ich geben kann ohne mich selbst zu verlieren.

Meine Gefühle sind so viel größer und stärker als ich es je gedacht hätte. Das alles macht mich froh und ich möchte nichts von alledem missen.

Danke. 

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