„Du bist sooo kreativ! Ich kann das nicht.“
„Alle anderen sind so viel besser als ich.“
„Ich schaff es nicht motiviert zu bleiben.“
„Meine Ideen sind doch alle total langweilig.“

Dein Kopf

Kennst du dieses Gefühl auch oder sagst dir ganz oft genau diese Sätze? Vergleichst du dich mit anderen? Sind andere deiner Meinung nach einfach viiiiel kreativer als du?

Herzlichen Glückwunsch! Du bist nicht allein! ♥

Aber wie geht man damit um? Wie gehe ich damit um?

Da ich glaube, dass es ganz ganz vielen da draußen so geht, schreibe ich jetzt einfach einmal diese Zeilen. Vielleicht bringen sie ja was. Ich bin der Meinung schon viel getan zu haben, wenn ich nur einer einzigen Person weiterhelfe. Also los geht’s mit meinen Tipps für dich!

1. Hab Geduld mit dir!

Ganz ehrlich, die größten Bauwerke der Welt wurden auch nicht über Nacht errichtet. Der Kölner Dom zum Beispiel wurde 632 Jahre und zwei Monate lang gebaut. Also – chill mal!

Du musst nicht alles sofort können. Jeder hat mal bei 0 angefangen, auch ein Leonardo Da Vinci oder Coco Chanel. Ich weiß, die beiden sind aus unterschiedlichen Bereichen – aber du verstehst sicherlich was ich meine.

Und denk nicht, dass mit Talent alleine alles getan ist. Nein! Auch Menschen, die ein gewisses Grundtalent für etwas haben, üben sehr viel um einen gewissen Punkt zu erreichen. Es fällt ihnen womöglich leichter, aber das ist noch lange nicht alles.

Mir geht es oft genauso, ich denke, dass andere so viel besser sind. Wieso sollte ich überhaupt noch was da rauswerfen? Aber dann sage ich mir: Wenn ich nur einen einzigen Menschen berühre, dann habe ich gewonnen. Ich liebe es Emotionen zu sehen und zu fühlen. Dafür lebe ich.

2. Geb dir & deiner Kreativität Freiraum!

Das mag komisch klingen, aber es ist wahr. Kreativität ist ein Prozess, der von innen kommt. Man kann ihn lernen, man kann ihn trainieren und fördern. Dafür gibt es Wege. Aber du kannst Kreativität nicht erzwingen. Wenn du es versuchst, dann wirst du dich nur selbst lahm legen. Du demotivierst dich.

Glaub‘ mir – ich hab es oft genug versucht zu erzwingen! Dabei kommt selten etwas gutes raus, zumindest nichts mit dem ich persönlich hinterher zufrieden bin. In den letzten zwei Jahren habe ich besonders gelernt sehr auf meine Gefühle zu hören, ihnen zu folgen. Auch das klappt noch nicht immer ganz perfekt – ich will ehrlich sein. Aber es wird besser, man muss sich nur immer wieder daran erinnern.

Wie mache ich das? Ich lege das was ich gerade tue einfach weg. Ich lass es sein. Irgendwas anderes muss dann gemacht werden: Durch die Stadt laufen, durch die Natur schlendern, vielleicht einfach telefonieren, lesen, eine Serie schauen. Es gibt so viel – aber ich höre darauf, dass es jetzt eben nicht geht.

Mit der Zeit kommt das dann von ganz alleine. Gehe ich mit offenen Augen und entspannt durch die Gegend, dann kommen plötzlich Ideen.

Bis vor Kurzem musste ich die dann immer sofort umsetzen. Erst seit Kurzem skizziere ich sie einfach in ein Buch. Ganz simpel. Warum bin ich da noch nicht früher drauf gekommen???? I don’t know!
Aber wow – es hilft tatsächlich sehr. Es fördert meine Kreativität, da ich freier bin. Das ist einfach nur eine Skizze, die ist raus aus dem Kopf. Während ich sie zeichne, kommen mehrere Ideen für die Umsetzung. In der richtigen Stimmung kann ich dann aus einem Sammelsurium von Ideen eine umsetzen.

Du siehst – ich lerne auch noch. Das Leben ist ein Prozess, es bedeutet Wachstum. Genauso ist es mit deiner Kreativität. Und das ist gut so. Du musst nicht perfekt sein.

3. Vertrauen

Was für ein wichtiger Punkt. Das hab ich erst kürzlich gemerkt. Ganz oft denke ich „Fuck! Das hab ich jetzt verkackt, eigentlich kann ich gleich neu anfangen.“ …und das tue ich dann auch. Diesmal hab ich das nicht gemacht. Ich hab mir vorgenommen einfach mal weniger zu denken, die Kreativität wieder fließen zu lassen und mir mehr zu vertrauen. Ich war total überrascht vom Ergebnis. Das Bild sollte eigentlich nur eine Übung und Vorlage für die große Leinwand eines Kunden werden. Tja, ich hoffe jetzt es mindestens nochmal so gut umsetzen zu können 😀

Deshalb:
Vertrau dir selbst, du hast alles in dir was du brauchst.

Das war jetzt wirklich ein total spontaner Beitrag. Der kam mir genau heute Mittag in den Sinn. Wie findest du sowas? Ich freue mich sehr über Feedback, also schreibe hier gerne einen Kommentar.

Was denkst du darüber? Hinterlass mir einen Kommentar. Ich freue mich immer über Feedback und Gespräche!